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Yoshida Hiroshi - 1876-1950Yoshida Hiroshi war einer der führenden Künstler bei der Erneuerung der Kunst des japanischen Farbholzschnitts zum Ende der Meiji Periode (1912). Die Erneuerung spielte sich in zwei verschiedenen Stilrichtungen ab - Shin Hanga (moderne Drucke) und der Sosaku Hanga (kreative Drucke) Bewegung. Der Sohn eines SchulmeistersYoshida Hiroshi wurde als Sohn eines Grundschullehrers geboren. Seine künstlerische Begabung zeigte sich sehr früh und mit 18 Jahren besuchte er eine private Kunstschule in Tokyo. Yoshida Hiroshi begann als Maler und gewann sofort eine Reihe von Ausstellungspreisen. Aber erst im Jahr 1920 begann er sich den Farbholzschnitten richtig zu widmen. Yoshida Hiroshi traf damals Watanabe Shozaburo, einen Verleger mit einem kleinen Print Shop in Tokyo. Watanabe veröffentlichte die ersten 7 Farbholzschnitte von Yoshida Hiroshi. Die Herstellung eines japanischen FarbholzschnittsDer traditionelle Prozess zur Schaffung eines japanischen Farbholzschnitts beruhte auf der Zusammenarbeit von 4 verschiedenen Personen mit streng voneinander abgegrenzten Fähigkeiten - dem Künstler, der den Entwurf zeichnete, dem Schnitzer, dem Drucker und dem Verleger. Im Gegensatz dazu vertraten die Anhänger der Sosaku Hanga Bewegung, dass der gesamt Vorgang vom Künstler selbst ausgeführt werden sollte. Obwohl Hiroshi der Shin Hanga Gruppe zugerechnet wird, hatte er die gleichen Ambitionen - möglichst alles selbst machen oder wenigstens beherrschen. Im Jahr 1923 wurde Watanabes Shop als Folge der Feuer, die nach dem grossen Erdbeben wüteten, völlständig zerstört. Alle Blöcke von Hiroshi und über hundert seiner Grafiken wurden ein Raub der Flammen. Nach der Rückkehr von seinem dritten Besuch in die USA, begann Hiroshi im Jahr 1925 damit seine eigenen Handwerker zu beschäftigen. Er pflegte alles sehr genau zu überwachen und öfters schnitzte er die Druckblöcke selbst. Er war immer der Ansicht, er müsste darin besser sein als jeder seiner Handwerker. Ein KosmopolitYoshida Hiroshi reiste sehr viel - nach USA, Europa, Afrika, Indien, China, Korea und auch zu Hause in Japan. Eine andere Leidenschaft war das Bergsteigen. Er gründete sogar einen Verein, Nihon Sangakuga Kyokai, frei übersetzt der "Alpenverein der Künstler Japans". Yoshida Hiroshi Grafiken spiegeln die Liebe zum Reisen und Bergsteigen wieder - mit Berglandschaften von Japan bis zu den Schweizer Alpen. Obwohl seine Wurzeln in der japanischen Tradition ruhten, war der Künstler ein echter Kosmopolit. Beim Betrachten von Yoshida Hiroshi Farbholzschnitten hat man den Eindruck direkt am Ort zu sein. Der Künstler wird mit den Worten zitiert: "Wahre Kunst ist kosmopolitisch und damit das Ergebnis externer Einflüsse und der inne wohnenden Lebendigkeit und des Lebens der verschiedenen Nationen." Gegen Lebensende plante er eine Serie mit dem Titel 100 Ansichten der Welt. Er starb bevor er das Projekt in die Tat umsetzen konnte. Das komplette Werk von Yoshida Hiroshi Grafiken umfasst 259 Farbholzschnitte - sieben davon von Watanabe verlegt und der Rest von Hiroshi selbst. Und ausserdem hinterlies er der Nachwelt ein weiteres grosses Vermächtnis. Seine beiden Söhne Yoshida Toshi und Hodaka Yoshida wurden selbst grosse Künstler. Literaturquelle für diese Yoshida Hiroshi Biographie
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